Blog

  • Windräder blinken bald nur noch bei Bedarf

    Windräder blinken bald nur noch bei Bedarf

    Sehr viele Bürger stören sich an dem dauernden Blinken der WEAs. Dei Anlagen blinken aus Gründen der Flugsicherheit. Damit soll laut neuester Informationen bald Schluss sein. Dann blinken die Windkrafträder nur noch, wenn es nötig ist.

    Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag einer Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen zugestimmt. Künftig sollen die Windenergieanlagen (WEAs) nur noch dann blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug in der Nähe befindet. Damit soll dann die Belastung für Anwohner nachlassen, da der Zeiraum des Blinkens reduziert wird. Nun muss lediglich noch das Bundeskabinett zustimmen, damit die Neuregelung in Kraft treten kann.

    Sollte das Kabinett termingerecht zustimmen, tritt ab dem 1. Juli 2020 die neue Gesetzesregelung in Kraft.

    Quelle: heise.de

  • Das Windkraft-Dilemma

    Das Windkraft-Dilemma

    Gestern Nachmittag wurde von der ZDF ein sehr interessanter Beiträg unten den o.g. Titel ausgestrahlt, den es sich lohnt anzuschauen. Die ZDF schreibt: „Windkraft – sauber, aber hoch umstritten: Ärgernis im Landschaftsbild, Lärmhorror in Ortsnähe, Albtraum für Vogelschützer. Die Folge: Akzeptanzverlust. Wie geht es weiter mit der Windkraft?“

    Gegenwind der Bürger

    Das ärgert nicht nur uns hier in Fronhoven, sondern auch Susanne Kirchhof aus Schleswig-Holstein schon lange. Windräder seien kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern dienten allein dem Profit der Betreiber, kritisiert die Vorsitzende des Vereins „Gegenwind“ in Schleswig-Holstein. Ihr selbst wurde ein Windpark vor die Nase gesetzt. Seither kämpft sie mit ihrer Familie gegen den Lärm und befürchtet gesundheitliche Folgen durch den nahe gelegenen Windpark. Der Bürger sei vollkommen außen vor, bemängelt Kirchhof die Umsetzung der Energiewende.

    Zudem sei die Windkraft eine Energieform, die nicht sicher sei. Wenn kein Wind wehe, gebe es keinen Strom. Solange es nicht ausreichend Speichermöglichkeiten gebe, solle der Windkraftausbau gestoppt werden, ist Kirchhofs Meinung. Außerdem sei mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien der Strompreis rasant gestiegen. Die ärmeren Bevölkerungsschichten könnten sich die Energiewende kaum mehr leisten, mahnt die Kritikerin.

    Die gesamten Informationen und auch den Beitrag aus der ZDF Mediathek finden Sie unter den folgenden Link:
    https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-das-windkraft-dilemma-100.html
    (Das Video ist verfügbar bis 20.10.2018)

  • Gerüchteküche: Baubeginn in der ersten KW 2017

    Gerüchteküche: Baubeginn in der ersten KW 2017

    Nach unseren Informationen soll am 04.01.2017 der Bau der seitens RWE Innogy geplanten WEA nördlich von Fronhoven starten.

  • Einwendungen gege das Vorhaben der RWE Innogy

    Einwendungen gege das Vorhaben der RWE Innogy

    Im Zeitraum vom 29. März 2016 bis einschließlich 13. Mai 2016 hat die Öffentlichkeit, also jeder einzelne von uns, die Möglichkeit etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben schriftlich einzulegen. Diese Einwendungen müssen bei der StädteRegion Aachen oder der Stadt Eschweiler vorgebracht werden. Man kann dies auf dem Postweg (StädteRegion Aachen, 52090 Aachen) oder per eMail (umweltamt@staedteregion-aachen.de) vornehmen, dann jedoch muss der Einwand selber als angehangene PDF-Datei versendet worden sein (laut öffentlicher Bekanntmachung).

    Nach Ablauf der Einwendungsfrist entscheidet die Genehmigungsbehörde dann darüber, ob ein Erörterungstermin durchgeführt wird oder nicht. Auch diese Entscheidung soll dann wieder öffentlich bekannt gemacht werden. Als Termin zur Erörterung der rechtzeitig gegen das Vorhaben vorgebrachten Einwendungen mit dem Antragsteller und denjenigen, die Einwendungen erhoben haben wurde Mittwoch der 15. Juni 2016, ab 10:00 Uhr in der Festhalle Weisweiler, Berliner Ring 1, 52249 Eschweiler bestimmt. Zu diesem Termin wir nicht gesondert eingeladen.

    Jeder, der Einwendungen gegen den Windpark nördlich von Fronhoven hat, sollte diese nun innerhalb der Frist entsprechend einreichen!

  • Öffentliche Bekanntmachung – Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Imissionsschutzgesetz

    Öffentliche Bekanntmachung – Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Imissionsschutzgesetz

    Vor einigen Tagen gab es eine wichtige Bekanntmachung in der Zeitung. Es handelt sich dabei um das Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Imissionsschutzgesetz, genauer um den Genehmigungsantrag der RWE Innogy Windpark Eschweiler GmbH & Co. KG. Wer die Bekanntmachung in der Zeitung nicht gesehen haben sollte, hat nun bis zum 29. April 2016 bei den folgenden Stellen die Möglichkeit, sich den Genehmigungsantrag und die zugehörigen Antragsunterlagen anzusehen:

    1. StädteRegion Aachen: Zollernstr. 20, 52064 Aachen, Zimmer F 325
      Mo-Do. von 08:00 – 15:00 Uhr und Fr. von 08:00 – 12:00 Uhr
    2. Stadt Eschweiler, Rathaus, 4. Etage, Zimmer 448
      Mo.-Mi. von 08:30 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 15:30 Uhr, Do. von 08:30 Uhr – 12:00 Uhr und von 14:00 – 17:45 Uhr, Fr. von 08:30 – 12:00 Uhr
    3. Stadt Alsdorf, Hubertusstr. 17, 52477 Alsdorf, 6. Etage, Zimmer 603/604
      Mo. – Fr. von 08:00 – 12:00 Uhr, Mo./Di./Do. von 14:00 – 15:30 Uhr, Mi. von 14:00 – 18:00 Uhr
    4. Gemeinde Aldenhoven, Rathaus, Dietrich-Mülfarthstr. 11-13, 52457 Aldenhoven, Zimmer 29
      Mo. – Do. 08:30 – 12:00 Uhr, Di. 14:00 – 16:00 Uhr, Do. 14:00 – 18:00 Uhr, Fr. 08:30 – 13:00 Uhr

    Weiterhin kann man die Antragsunterlagen auch im Internet finden unter folgendem Link:
    StädteRegion Aachen: Genehmigungsantrag der RWE Innogy Windpark Eschweiler GmbH & Co. KG

  • Die Stadt zieht Ihren Antrag auf Genehmigung der 2. Änderung des FNP zurück!

    Die Stadt zieht Ihren Antrag auf Genehmigung der 2. Änderung des FNP zurück!

    Die Stadt Eschweiler hat ihren Antrag auf Genehmigung der 2. Änderung des Flächennutzungsplans zurückgezogen. Dies teilte uns die Bezirksregierung Köln am heutigen Tag per Post mit.

    Weitere Details dazu haben wir zum aktuellen Zeitpunkt (noch) nicht, aber die Stadt Eschweiler wird sich weiterhin mit dem Verfahren befassen – so viel ist sicher.

    Alle von uns angesprochenen Parteien schweigen sich derzeit zu diesem Punkt aus oder sind selber über diesen Umstand noch nicht informiert worden.

  • EEG-Umlage steigt an – höhere Stromkosten drohen!

    EEG-Umlage steigt an – höhere Stromkosten drohen!

    Wie Spiegel Online am 13.10.2015 berichtet klettert die EEG-Umlage auf ein Rekord-Hoch. Jedes Jahr wird Mitte Oktober die EEG-Höhe festgelegt, am morgigen Donnerstag soll diese dann bekanntgegeben werden. Sie wird von derzeit 6,17 Cent auf nunmehr 6,35 Cent steigen. So hat es SPIEGEL ONLINE aus voneinander unabhängigen Quellen erfahren. Damit würde der Aufschlag, wenn auch moderat, steigen, nachdem er im vergangenen Jahr erstmals leicht gesunken war.

    Was ist denn nun diese EEG-Umlage? Die EEG-Umlage setzt sich zusammen aus der Differenz zwischen dem Preis, den die Kilowattstunde an den Großhandelsbörsen kostet, und dem, was die Hersteller von Ökostrom als Vergütung erhalten. Die Umlage variiert je nachdem, ob es ein sonnen- und windreiches Jahr war, wie hoch die Vergütungssätze vom Gesetzgeber festgelegt wurden und wie viel Ökostrom ins Netz gegangen ist. Außerdem spielt auch der Großhandelspreis eine sehr wichtige Rolle. Sinkt er dieser Preis an den Börsen, dann steigt die EEG-Umlage. Und genau das tun die Preise derzeit, auch wenn wir als Stromkunden davon nicht viel mitbekommen.

    Stromhändler zahlen derzeit nur noch rund drei Cent pro Kilowattstunde an der Börse, weil das Angebot an Elektrizität durch den Zubau der erneuerbaren Energien und die unvermindert laufenden Kohle- und Atomkraftwerke zu einer immensen Überproduktion in Deutschland führt.

    Hier findet man den vollständigen Artikel von Spiegel Online:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energie-eeg-umlage-steigt-auf-6-35-cent-a-1057640.html

  • AN Artikel „EWV will doppelt einsteigen in Windpark Fronhoven“

    AN Artikel „EWV will doppelt einsteigen in Windpark Fronhoven“

    In den Aachener Nachrichten vom 25.09.2015  werden wir erneut über die uns gegenüber getroffenen Äußerungen seitens der Stadt und der nun in der Öffentlichkeit kommunizierten Tatsachen überrascht. Wie sagte schon Konrad Adenauer:

    Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

    Uns gegenüber hat die Stadt immer felsenfest behauptet, dass man an den WEAs nördlich von Fronhoven kein eigenes Interesse (außer den Gewerbesteuern und die Einnahmen für die Zuwegung) hege – von wegen!! Zitat aus der Aachner Nachrichten:

    Die Stadt Eschweiler wird über ihren Anteil an der Energie- und Wasserversorgungs-GmbH (EWV)  am Windpark  bei Fronhoven teilhaben.

    64 Millionen Euro Kosten

    Da soll man sich als Bürgerin und Bürger der Stadt Eschweiler und als Mitglied der Bürgerinitiative nicht veräppelt vorkommen. Sowohl der Bürgermeister, wie auch der technische Beigeordnete haben der BI gegenüber in einem perönlichem Gespräch, nach Nachfrage unsererseits (Warum soll dort überhaupt eine weitere Konzentrationszone errichtet werden?) geäußert, dass die Stadt sich dort nicht an einem Invest beteiligen will und wird. Die Stadt verfüge derzeit sowieso nicht über die benötigten Geldmittel.

  • Treffen mit Herrn Frischmuth und der Landtagsabgeordneten Ingola Schmitz

    Treffen mit Herrn Frischmuth und der Landtagsabgeordneten Ingola Schmitz

    Am gestrigen Abend hat sich die Bürgerinitiative (dieses Mal durch Berthold Braun, Heinz Rinkens, Max Rinkens, Voker Schreck und Marcel Cuvelier vertreten) mit Herrn Frischmuth und der FDP Landtagsabgeordneten Ingola Schmitz im Gasthof Rinkens zu einem konstruktiven und sehr interessanten Gespräch getroffen. Zusätzlich haben uns wieder Frau Prigge und Herr Braune von der FDP Eschweiler besucht und angeregt mit diskutiert.

    Herr Frischmuth erzählte uns von seinen bisherigen Erfahrungen bezüglich der Windkraftanlagen in/um Langerwehe. Wir unterhielten uns sehr detailliert über die neue Version des Winderlasses und den neuen gesetzlichen Grenzwerten. In allgemeinen Wohngebieten darf die nächtliche Lärmbelastung den Wertz von 40 dB nicht überschreiten, in reinen Wohngebieten beträgt die Grenze lediglich 35 dB. Die Hausener Straße laut Bebauungsplan der Stadt Eschweiler ist ein sogenanntes „Allgemeines Wohngebiet“ – es gelten also die soeben genannten 40 dB als Grenze.

    Die Stadt Eschweiler hat, obwohl wir mehrfach und immer wieder darauf hingewiesen haben, bei der Änderung des Flächennutzungsplanes nicht beachtet, dass von jenseits der Stadtgrenze auch noch in direktem Anschluß geplante Windkraftanlagen der Stadt Aldenhoven errichtet werden sollen. Diese MÜSSEN bei zum sogenannten Lärmkontingent hinzu gezählt werden. Daraus ergeben sich automatisch durch den Gesetzgeber festgelegte vergrößerte Abstände zu den Wohngebieten. Damit sind ggf. Anlagen auf einer Distanz von kleiner 2000 Meter nicht erlaubt – die knapp 1200 Meter Marke ist jetzt schon nach der Lärmverordnung ein hartes Kriterium, sollten NUR auf der Eschweiler Stadtseite WEAs errichtet werden.

    Herr Frischmuth versorgte uns mit vielen weiteren nütztlichen Informationen. Die Landwirte werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch durch die Projektierer nicht genügend über deren Risiken aufgeklärt: Zum Beispiel der Rückbau (der riesigen und tiefen Beton-Fundamente) etc. verbleibt als alleiniges Risiko beim Landwirt.

    Wir berieten uns im Anschluss an der angeregten Diskussionsrunde innerhalb der Bürgerinitiative über die nächsten Schritte, also u.a. wie und wann wir die ersten gerichtlichen Schritte einleiten werden. Dazu dann später mehr.

  • Aachener Zeitung: Eschweiler 2035

    Aachener Zeitung: Eschweiler 2035

    ESCHWEILER 2035 – Ein Blick in die Zukunft mit Augenzwinkern

    Patrick Nowicki

    Wer vermag schon, in die Zukunft zu blicken? Ich versuche es dennoch und blicke mit einem Augenzwinkern und nicht immer ganz so ernst gemeint auf Eschweiler des Jahres 2035, also fünf Jahre nach Ende der Braunkohle:

    Alarm vom Blausteinsee, weil RWE kein Wasser mehr in den See pumpt, sinkt der Pagel bedrohlich. Der Segelklub Eschweiler hat schon seinen Umzug zum Indesee angekündigt. Die Stadtverwaltung plant nun, die Inde in den See umzulegen. Dies ruft den Protest der Umweltverbände hervor, die sich um die Armleuchteralgen sorgen. In der Indestadt ist die Sanierung abgeschlossen. Die von der SPD-Mehrheit durchgesetzte Unterführung unter der Indestraße soll auf Vorschlag der Genossen den Namen „Rudi-Bertram-Tunnel“ tragen. Der 81-jährige Bürgermeister fühlt sich geehrt. Da niemand gegen Bertram bei Wahlen antreten wollte, wird er seit 2019 per Akklamation im Rathaus bestätigt. Im Stadtrat herrscht seit der Kommunalwahl vor einem Jahr eine große Koalition aus SPD und FDP. Sie schafft es, die Windkraftgegner in Neu-Lohn und Fronhoven endlich zu besänftigen. Nach 127 Klagen gegen den Windpark erzielt man einen Kompromiss außerhalb des Gerichtssaals: Die Propeller können gebaut werden, dürfen allerdings nur Richtung Aldenhoven zeigen. Deim Eschweiler Music Festival tritt zum 44-jährigen Bestehen Brings mit ihrer neuen CD „Ohne Zäng huch die Häng“ auf. Im Rahmenprogramm bei „Jugend rockt“ sind Bata Ilic, Costa Cordalis und Howard Carpendale zu hören. Die Menge ist begeistert, da der Altersdurchschnitt der Indestädter auf 56 Jahre angewachsen ist – die Zahlreichen Seniorenresidenzen machen es möglich. Die Bürgerinitiative „Ortsumgehung Pumpe“ erreicht ein Etappenziel: Sie erhält einen Termin bei der neuen Verkehrsministerin. Dort erklärt man den Pumper Bürgern, dass bald ohnehin nur noch E-Mobile durch den Ort fahren und somit kein Dreck und Lärm mehr entstehen. Die Initiative denk darüber nach, gegen Elektrosmog zu demonstrieren. Das Kraftwerk Weisweiler soll als Industriedenkmal stehen bleiben. Die ehemalige Turbinenhalle will man als Veranstaltungsort nutzen. Was allerdings aus den legionallen-belasteten Kühltürmen wird, muss noch geklärt werden. Zwei Bauvorhaben gehen in die finale Planungsphase: Die Deutsche Elektrobahn erklärt, dass sie sich doch an der Aufweitung des Sticher Tunnels beteiligt. Aber erst, wenn der Kreisverkehr am Langwahn fertig ist. Das ist für 2048 vorgesehen…

    An dieser Stelle nochmals Lob für den gelungenen Artikel und für die Genehmigung der Veröffentlichung auf unserer Webseite an Herrn Nowicki.

    Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten – Patrick Nowicki